Donnerstag, 5. November 2009

Honig

Ich mag eigentlich keinen Honig, werde ihn aber ausnahmsweise demnächst mal testen. Einfach um besser die Kultur zur Zeit Jesu zu verstehen.

Jüdische Kinder zur Zeit Jesu wurden mit 6 Jahren Schulpflichtig. Dort sollte Ihnen das Zeug für ein erfolgreiches Leben gegeben werden. Die damalige Grundschule dauerte 4 Jahre und wurde Bet Safer genannt. Was wurde eigentlich gelernt? Man lernte die Torah, also die ersten fünf Bücher Mose (Genesis, Exodus, Leviticus, Numeri, Deuteronomium) auswendig. AUSWENDIG. Der lokale Rabbi (Lehrer) begann die erste Unterrichststunde damit, indem er seinen Schülern Honig auf den Finger schmierte. Während er also aus 4. Mose 15, 37 zitierte und daran erinnerte in den Worten Gottes zu bleiben, sollten sich die Schüler den Honig von den Fingern lecken. Es ist doch genial, wie gut Gottes Bilder sind. Gott ist nicht der Moralapostel, sondern seine Worte sollen uns helfen, uns zeigen, wie er uns liebt.

Auch wenn ich kein Fan von Honig bin (vielleicht gehts ja auch mit Nutella) werde ich das mal praktizieren....vielleicht auch gerade zu Zeiten, wo ich es nicht so hinbekomme nach Gottes Wort und Richtlinien zu leben.

Montag, 26. Oktober 2009

YHWH

Wie oft wünschten wir uns, dass Gott in unserem Leben auftaucht. Aber ich glaube er ist schon da und wartet nur darauf uns zu begegnen.

Die Geschichte von Mose und seiner Begegnung mit Gott (YHWH) ist faszinierend. Da ist Mose in Midian seit 40 Jahren als Hirte für die Schafe seines Schwiegervaters unterwegs, und auf einmal wird er von einem brennenden Dornenbusch in den Bann gezogen. Als er näher kommt, hört er die Stimme Gottes. Gott spricht zu Mose und sagt ihm er solle die Schuhe ausziehen, denn der Boden auf dem er Gott begegnet ist heilig.
War das ein besonderer Boden? Nein, Mose ist dort ja schon seit 40 Jahren rauf und runter gewandert. Aber jetzt hat Mose gemerkt, dass Gott da war. Ein heiliger Moment.
Wie oft stehen in unserem Leben Dornenbüsche, die wir links und rechts übersehen?
Gott ist da, aber manchmal müssen wir ihm einfach Raum und Zeit geben, zu uns zu reden.

Samstag war ich bei Eintracht Braunschweig im Stadion. Zur Halbzeit stand´s 1:3 aus Sicht der Eintracht. An der Würstchenbude komme ich mit Dirk, einem Mann so Mitte 40, ins Gespräch. Ich werde ihm als Pastor vorgestellt und dann sagt er: Wenn das heute hier noch 3:3 ausgeht, komme ich in deine Kirche. Ich habe noch einen draufgesetzt (warum weiß ich auch nicht). Es wird 4:3 ausgehen! Dann hat er gesagt, das er dann morgen bei mir im Gottesdienst ist. Mit einem Grinsen und den Worten: "Bis morgen" hatte ich mich dann wieder auf meinen Platz begeben. Ich war noch nicht mal wieder da, da stand´s schon 2:3. Fünf Minuten später 3:3 und dann nach weitern Fünf Minuten das unglaubliche 4:3. Auf einmal stand ich vor meinem Dornenbusch für den Tag und habe gespürt: Gott ist da.

Dirk war gestern also tatsächlich im Gottesdienst. Das letzte Mal, dass er das erlebte liegt schon 34 Jahre zurück. Er sagte mir, dass in dem Moment als das 4:3 fiel er den Leuten sagte, es wird so bleiben. Macht euch keine Sorgen, ich habe gerade einem Pastor gesagt, dass ich in die Kirche gehe, wenn es so ausgeht. Alle waren verblüfft. Dirk hatte eine stoische Ruhe während des Spiels, auch als 2 Mal die Stuttgarter alleine vor dem Tor auftauchten. Ja, das Spiel endete genau 4:3 für Eintracht. Wahnsinn!!!

Wir sind an unserem brennenden Dornenbusch stehengeblieben. Gott sprach zu uns....

Gott hat zu Mose in der Wüste gesprochen, zu uns im Stadtion....wo kann es für dich diese Woche dran sein?

Geh nicht an den Momenten vorbei, wo Gott zu dir reden will...ER IST DA!!!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

YHWH

Ich hatte vor 2 Tagen Geburtstag. Es war genial und ist wie immer ein Tag, wo man das Geschenk des Lebens feiert. Die alte Tradition, die Kerzen der Geburtstagstorte auszublasen, erinnert daran, dass jeder der circa 20 Tausend Atemzüge, die jeder von uns pro Tag nimmt, ein Geschenk ist. Atem = Leben = Geschenk!

YHWH ist die Hebräische Bezeichnung für Gott. Forscher streiten darüber, wie man das Wort ausspricht, die geläufigste Aussprache ist wohl "Jahwe". Dennoch ist man sich nicht sicher, denn es sind keine Vokale überliefert. Das Wort ist ohnehin schwer auszusprechen, denn in der Zusammenstellung YHWH gibt das Wort einen Sound, der sich stark so anhört, als würde man AUSATMEN. Ich finde es eine geniale Beschreibung für Gott. Das erste was wir als Baby tun ist einzuatmen und das letzte was wir tun bevor wir diese Welt verlassen ist auszuatmen. Selbst wenn ein Atheist sagt, könnten wir bei genauem Hinhören hinter seinen Worten immer wieder den Sound des Atmens, den Sound Gottes hören "YHWH - YAAAAHHHHWWWW Gott..." Jede Atemzug, jeder Satz den wir formen spricht den Namen Gottes aus!!!!

Unser Leben ist oft viel zu beschäftigt, als das wir uns über unser Atmen Gedanken machen. Doch die Menschen haben sich seit Jahrtausenden über die tiefere Bedeutung von Atmen Gedanken gemacht und hier und da müssen wir das auch tun. In der Bibel ist das Wort für Atem das gleiche Wort wie für Geist. Unser Atem gibt uns Leben. Der Geist Gottes macht uns zu lebendigen Menschen für jetzt und alle Zeit.

Wenn wir also nicht nur unsere Lungen immer wieder mit Luft füllen sondern auch den Geist Gottes einatmen, dann kommen wir dahin, das zu erkennen worum es eigentlich im Leben geht. Woran wir erinnert werden, wenn wir ein- und ausatmen. Es geht um Gott, den Erfinder des Lebens....YHWH....

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wort und Geist Kritik

Im Link ein aufklärender Beitrag zu sogenannten "Wort und Geist" Kirchen, die sich in Deutschland schlagartig vermehrt haben. Schade, dass gesunde Freikirchen in den gleichen Topf geworfen werden. Als Freikirche angefangen, hat sich Wort und Geist nämlich zu einer Sekte entwickelt. WuG verblendet Menschen, führt sie in Abhängigkeit und Realitätsflucht. Vor allem vermittelt WuG ein verzerrtes und gefährliches Gottesbild. Das wird in dem Bericht gut deutlich. Natürlich berichtet Frontal21 auch kritisch über Elemente, die wir in einigen gesunden Freikirchen wiederfinden könnten. Das ist die Spannung in der wir manchmal leben müssen, denn die gemeinste Täuschung ist eben einige gute Erkenntnisse mit einer tödlichen Portion Lüge zu vermischen. "Wort und Geist" ist leider so eine Bewegung geworden. Sie hinterläßt verbrannte und missbrauchte Menschen, wirft ein schlechtes Bild auf Kirche UND tut dies vor allem im Namen Gottes.
Ich bin traurig darüber und bete für die Leute, die von WuG betroffen sind.

video

Braunschweich, Braunschweich





Nachdem ich in Köln, Bonn, San Francisco, Los Angeles wohnen durfte, komme ich auch immer wieder zurück, die schönen Seiten in meiner alten Heimat Braunschweig aufs Neue zu bestaunen. Es hat einfach was Wunderschönes, dieses Braunschweig...

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Ist Gott böse?

Hier eine geniale Geschichte (inspiriert von Albert Einstein)

Ein Professor will seinen Schülern beweisen, dass es Gott, wenn es ihn denn gibt, böse sein muss. Er sagt seiner Klasse, dass wenn Gott alles geschaffen hat, er auch das Böse geschaffen haben muss. Daher, so der Professor, muss Gott auch böse sein.

Daraufhin meldet sich ein kleiner Junge in der Klasse....

Junge: "Herr Professor, existiert Kälte?"

Professor: "Ja, was für eine Frage soll das sein. Natürlich existiert Kälte. War euch denn noch nie kalt?"

Junge: "Nein, in der Tat Herr Professor. Nach den Gesetzen der Physik ist das was man als Kälte empfindet nur das Fehlen von Wärme.."

Junge: "Und existiert Dunkelheit, Herr Professor?"

Professor: "Selbstverständlich existiert sie."

Junge: "Nein, sie ist nur das Fehlen von Licht. Wir können das Licht messen, aber die Dunkelheit nicht.
Herr Professor, das Böse existiert nicht. Genauso wie die Kälte und die Dunkelheit. Gott hat das Böse nicht geschaffen. Es ist das Ergebnis dessen, was Gottes Hand noch nicht berührt hat."

Mittwoch, 23. September 2009

Mission

Missio Dei = die Mission Gottes, ist ein zentrales Thema der Christenheit. Mission hat nichts damit zu tun, Menschen zum Konvertieren in das Christentum zu überreden (oder gar zu zwingen). Es ist vielmehr die Verkündigung der guten Nachricht, dass Gott durch Jesus auf diese Welt gekommen ist, für die Fehler der Menschen am Kreuz starb, auferstand und allen Menschen ein neues Leben, Vergebung und Gnade anbietet. Es ist die BESTE BOTSCHAFT der Welt!

In einem schlauen Buch, welches ich gerade lese heißt es: Mission ist kein Teilbereich der Theologie. Im Gegenteil: Theologie ist eine Sparte von Mission!

Warum ist das so wichtig für Gemeinde und Kirche? Weil wir der Kirche das Herz nehmen, wenn wir Mission NUR als einen Teil des Ganzen betrachten. Mission ist mehr, sie ist das Herz, der Motor, die treibende Kraft, um die sich alles dreht (drehen muss). Es ist keine Sache der Evangelisten (in Anlehnung an Epheser 5) sondern für alle Dienste Ziel und Bestimmung [der Evangelist sagt, wie man Menschen vom Glauben erzählt; der Prophet gibt die göttliche Inspiration dafür; der Lehrer vermittelt das biblische Fundament für den missionarischen Dienst; der Hirte stärkt die Basis; der Apostel legt die Gemeindestruktur für eine missionale Gemeinde]...

Also, ALL IN für die Beste Botschaft der Welt :)